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Wohnungssuche: Die Ausstattung entscheidet

Wer heute in Wien nach einer Wohnung sucht, hat die Qual der Wahl. Tausende Eigentums- und Mietwohnungen werden in der Bundeshauptstadt angeboten. Aus diesem großen Angebot zu wählen, ist eine große Herausforderung. Neben dem Preis und der Lage sind für viele Wohnraumsuchende die Infrastrukturen entscheidend. Gibt es eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr? Sind Einkaufsmöglichkeiten vorhanden? Wie weit sind gute Schulen entfernt? Auch der Zustand der Wohnung selbst ist für viele entscheidend. Sind gute Böden vorhanden, gelangt durch die Fenster genügend Licht in die Wohnräume? Sind die Sanitärbereiche in einem guten Zustand? Welche Art der Heizung ist vorhanden? Ein weiteres wichtiges, aber leider häufig vernachlässigtes, Kriterium ist die Ausstattung des Wohnhauses, in dem sich die zukünftige Wohnung befindet. Klassische Merkmale, die vielen Menschen wichtig sind, sind das Vorhandensein eines Kellerabteils und eines Aufzugs. Bei Neubau-Projekten sind häufig auch Stellplätze für den PKW vorhanden. Moderne Wohnhausanlagen müssen aber mehr für ihre zukünftigen Bewohner bieten, da Wohnungen heute nicht mehr als reine Wohnr-, sondern viel mehr als soziale Lebensräume wahrgenommen werden in und um die man sich entfalten möchte.

Kurze Wege für die Kinder

Viele Eltern mit sehr jungem Nachwuchs kennen das Problem guter Betreuung in der Nähe des eigenen Wohnraums. Das Familienleben mit Beruf und Haushalt zu verbinden ist häufig sehr zeitraubend. Insbesondere, wenn man die Kleinen weite Strecken durch den Verkehr bugsieren muss, um den passenden Kindergarten zu erreichen. Dabei geht viel Zeit verloren, die man besser nützen könnte. Es ist daher von sehr großem Vorteil, wenn die Kindertagesstätte in der Nähe der eigenen Wohnung liegt. Optimalerweise sogar im eigenen Haus. Vor allem bei Neubauprojekten, wie der Jägerstraße 58 (www.js58.at), gibt es immer häufiger den Ansatz, einen eigenen Kindergarten in die Wohnhausanlage zu integrieren. Die Vorteile für die Bewohner liegen klar auf der Hand. Man kann sein Kind ohne großen Zeitaufwand in die Betreuungseinrichtung bringen und auch das Abholen erledigt man ohne Umwege auf dem Heimweg. Dies spart Zeit, die man gemeinsam mit den Kindern verbringen kann.

Gemeinsam „Gartln“ stärkt den Zusammenhalt

Urban Gardening ist ein moderner Trend, der in den USA seinen Ursprung hat. Zumindest was die Bezeichnung trifft. Gemeinsam zu „Gartln“ gab es schon bei unseren Großeltern, die gesundes Obst und Gemüse in kleinen Gärten angebaut haben. Studien zeigen, dass viele Menschen bei diesem Konzept vor allem zwei Dinge wichtig sind. Die Möglichkeit, gesunde Nahrungsmittel selbst anzubauen und der gemeinschaftliche Austausch mit den Nachbarn.  Gerade für Bewohner von mehrgeschoßigen Wohnbauten bieten Gemeinschaftsgärten die Möglichkeit ihr eigenes, biologisches Obst und Gemüse anzubauen. Auch die Verbundenheit mit der Natur spielt für viele dabei eine große Rolle. Wichtig ist dabei auch, dass jeder mitmachen kann, beim Anbauen, Säen und Ernten. Der Gemeinschaftscharakter, das gemeinsame Arbeiten, der Austausch mit den Nachbarn ist ein zentraler Punkt. Denn, gemeinschaftlich genutzte Gärten schaffen neue Orte der Begegnung. Gärten bereichern Wohnhausanlagen mit guter Luft, beeinflussen das Klima positiv und fangen Regenwasser auf. Wer nach einer schönen, modernen Wohnung sucht, sollte sich vergewissern, ob es Möglichkeiten wie Urban Gardening in der eigenen, zukünftigen Wohnhausanlage gibt.

Einkaufen mit dem Aufzug

Die tägliche Nahversorgung ist ein Zeitfresser, der uns häufig nicht einmal mehr auffällt. Auf dem Heimweg oder in der Mittagspause geht man schnell in einen Supermarkt, wartet in langen Schlangen an der Kassa und kommt häufig erst zu Hause drauf, dass man etwas vergessen hat. Oder man kurvt mit vielen Leidensgenossen am Samstag Ewigkeiten durch die Gänge um den Wochenendeinkauf zu besorgen, bei dem sich die Waren im Einkaufswagerl so hoch türmen, dass man meinen könnte, die Welt geht unter. Doch was ist die Alternative zum aufwendigen Heimschleppen der Einkäufe? Die Antwort ist Nahversorgung. Wortwörtlich. Eine Wohnung ist nur halb so viel Wert, wenn man mit dem Auto seine Einkäufe erledigen muss, oder bei Wind und Wetter kilometerweit seine Taschen schleppen muss. Bei der Wohnraumsuche sollte man beachten, wie weit entfernt der nächste Supermarkt ist. Möglicherweise gibt es Projekte, die einen eigenen Supermarkt in der Wohnhausanlage selbst haben. In so einem Fall kann man quasi mit dem Aufzug zum Einkaufen fahren. Und wenn man etwas vergessen hat, ist der erneute Einkauf nur ein paar Stockwerke entfernt. Man spart so viel Zeit und Ärger und erhöht so ganz nebenbei seine Lebensqualität.