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Nach der Selektion musste sich der 4er noch bei der Qualifikationsregatta für die WM-Teilnahme qualifizieren. Dies gelang uns auch mit einem passablen Rennen beim Einzelzeitfahren, das am Freitag des Qualifikationswochenendes stattfand. Die folgenden Tage ließen die Bedingungen leider keine schnellen Zeiten mehr zu, aber der 4er kam immer besser in Fahrt. Jedoch zeigten sich bei Ferdi und mir Ermüdungserscheinungen, da wir nach unserem ersten Saisonhöhepunkt in Amerika leider noch keine Erholung hatten. Auf Drängen unseres Arztes wurden uns auch 3 Tage Pause eingeräumt, die bei mir nur mäßig anschlugen. Zur Vorbereitung vor der WM ging es dann gleich nach Völkermarkt auf Trainingslager, wo das Training sehr intensiv gestaltet wurde, um unseren Stoffwechsel und unsere Muskulatur auf den Wettkampf einzustellen. Erst da kam der 4er richtig ins laufen. Wir hatten einige sehr gute Einheiten und zurück in Wien wurde der Schlag noch Sicherer. 

Seit diesem Montag sind wir nun in Plowdiw, und hatten bereits die Chance die Strecke zu begutachten. Allerdings ist sie uns doch vertraut. Ferdi und ich ruderten bereits 2012 bei unserem WM-Debut und 2015 bei unserer ersten U23-WM auf dieser Strecke. Gabriel hatte 2015 ebenfalls hier gerudert, allerdings nicht mit uns, da Ferdi und ich im 2er an den Start gingen und Gabriel damals in einer anderen Besetzung 4er fuhr. Für Rudi ist das hier sein erstes Mal in Plowdiw, und ebenso seine erste U23-WM.

Alles in allem sind fühlen wir uns gut Vorbereitet und ich bin schon gespannt wie stark unser Feld ist. Immerhin kann man erst nach der Vorlaufrunde zuverlässigere Prognosen stellen.